Affiliate Marketing – Immer eine WinWin Situation?

Affiliate Marketing wird unter dem Licht einer so genannten WinWin Situation gestellt. Ganz einfaches Prinzip, der Publisher (Affiliate) liefert Traffic und wird deshalb an der Vergütung (CPO, CPC, TKP etc.) beteiligt. Das ist der Sinn des Affiliate Marketings.

Stellt sich die Frage, ist das immer so?

In der Regel kann man diese Frage klar mit einem JA beantworten. Vor einigen Tagen schilderte mir ein Publisher einen Fall, in welchem diese WinWin Situation nicht geschaffen wird. In dem vorliegenden Fall verdient ein bekannter Anbieter von Reiseinhalten und Betreiber eines Hotelbewertungssystemes einseitig über TKP-Vergütungen, ohne seine Publisher dafür zu entlohnen.

Der Anbieter blendet auf Werbemitteln – in diesem Fall Hotelbewertungen welche über iframe eingebunden werden – Banner ein, welche über einen TKP-Vermarkter vergütet werden. Der Publisher verdient zwar über Resiebuchungen der Hotelbewertungsplattform, an den TKP-Einblendungen wird er nicht beteiligt. Dazu sei gesagt, dass das Reisenetzwerk ein etabliertes und ansonsten als sehr zuverlässiges Netzwerk angesehen wird. Doch in diesem Falle folgt das Reisenetzwerk nicht dem üblichen WinWin-Ziel.

Daher offene Frage: Sollte ein Publisher, welcher Traffic auf seine “eigenen” eingebundenen Werbemittel hat, an den TKP Deals des Netzwerkes beteiligt werden? Meiner Meinung nach – den Traffic liefert der Publisher, schließlich ist das Ziel der Bannereinblendungen, Reisebuchungen zu generieren.

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